Das Buch Mormon

Dies ist ein kleiner Überblick, über die Dinge die ich heraus gefunden habe als ich mich mit dem Buch Mormon beschäftigt habe.
Das Ziel was ich mit diesem Schreiben verfolge, ist, Christen eine kleine Hilfe zu geben die nicht die Zeit haben sich mit dem Thema Mormonen zu beschäftigen.
Es beinhaltet eine kleine Zusammenfassung des Buches, wo sich das Buch selber widerspricht und wo es klar der Bibel widerspricht.
Was beim Gebrauch diese Schreibens Grundvoraussetzung sein sollte, daß Du JESUS als Dein Vorbild siehst und wie ER mit den Pharisäern umgegangen ist. Du kannst niemanden von der Liebe GOTTES überzeugen, das ist die Aufgabe des HEILIGEN GEISTES! Du solltest Deinen Gegenüber zu JESU Opfer am Kreuz hinlieben!!
Lies Bitte bevor Du weiterliest 2.Tim 2:24-26 und 1.Kor 1:18 und 2:4-5!!!


Das Buch Mormon behauptet von sich das Wort GOTTES zu sein, was aus dem Original ins Englische von Joseph Smith Junior übertragen worden sein soll. Die erste Ausgabe ist 1830 veröffentlicht worden.
Das Buch teilt sich ähnlich wie die Bibel in einzelne Bücher auf die in Kapitel und Versen aufgeteilt sind.
Es sind 15 Bücher, die ich hier wegen der oben genannten Kürze nicht einzeln auflisten will. Interessant ist die benutzte  Ausdrucksweise, die natürlich an die Bibel erinnert. In der Einleitung des Buches beschreibt Joseph Smith jun. wie er in den Besitz der Platten gekommen sein soll, auf denen der Inhalt des heutigen Buches Mormon eingraviert war. Weiterhin befindet sich in der Einleitung eine Auflistung der Bücher der Bibel, eine Auflistung der Bücher des Buches Mormon, gewisse Bücher über "Lehre und Bündnisse" und Bücher die "Die Köstliche Perle" genannt werden. Die Mormonen behaupten alle diese Bücher seien das Wort GOTTES.
Ich werde in diesem Schreiben nur auf das Buch Mormon eingehen.
In der Einleitung beschreibt Joseph Smith jun., wie ein Engel eines Nachts an sein Bett kommt und ihm die Aufgabe der Übersetzung der Platten überträgt. Er beschreibt wie der Engel des HERRN dreimal an sein Bett kommt und ihm das selbe erzählt. (Was sofort die Frage aufwirft, daß nicht mal bei der Ankündigung des Messias der Engel des HERRN öfter zu Maria kommt, obwohl die Geburt JESU den ganzen Heilsplan GOTTES ausmacht.)
 
Ziemlich am Anfang sieht man eine Aussage von einem der Schreiber, die man immer wieder in diesem Buch auffindet: 1.Nephi1:3 „Und ich weiß, daß mein Bericht, den ich mache, wahr ist; und ich mache ihn mit eigener Hand; und ich mache ihn gemäß meiner Kenntnis.“ Was den Schreiber in eine Position erhebt, die fast GOTT gleich ist, weil es seine Worte sind und nicht die GOTTES. Das widerspricht sehr klar der Bibel: 2.Timotheus 3:16.17 :„Denn alle Schrift, von GOTT eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, daß der Mensch  GOTTES vollkommen sei, zu allem gutem Werk geschickt.“ Wobei wir beim nächsten wären; das ganze Buch gibt (außer bei den aus Jesaja zitierten Stellen) den Eindruck eines Geschichten Buches, daß irgendwelche Geschichten irgendwelcher Männer erzählt die gar nicht in die damalige Kultur paßten. In 1.Nephi wird von einer Frau berichtet, die Ihrem Mann nicht nur widerspricht sondern ihm Vorwürfe macht (Verse2.3). Weiter wird dann in Vers 7&8 auf die Frau und ihre Dankbarkeit zum HERRN eingegangen und der Mann wird gänzlich ausgelassen. Welch ein Widerspruch zu dem damalig  herrschenden Stellenwert der Frau.

In 1.Nephi 3:3 wird das erste mal  von diesen Metallplatten geschrieben die aus Messing bestehen sollen. Da ich aus dem Stahlbau komme kann ich mit Sicherheit sagen, daß es ca.600v.Chr. noch kein Messing hergestellt werden konnte. Messing ist eine Kupferzink Legierung, die eine sehr hohe Hitze benötigt um hergestellt zu werden. Eine solche Hitze zu erzeugen war nicht möglich zu dieser Zeit. In 2.Nephi 5:15 wird über die Bearbeitung von Messing und Stahl gesprochen. Dabei sollte beachtet werden, daß es zur Zeit  JESU noch keinen Stahl in der heutigen Form gab den man „Stahl“ hätte nennen können, weil das was an Erz im Südeuropäischen Raum gewonnen wurde viel zu Kohlenstoffhaltig war, um es überhaupt sauber bearbeiten zu können. Es konnte nur eine Art Eisen hergestellt werden. Die Römer besaßen nur sogenannte Kurzschwerter, weil dieses Eisen einfach zu spröde war und abbrechen würde. In 1.Nephi 4:9 wird ein Schwert beschrieben, daß aus „feinem und höchst kostbarem Stahl gefertigt“ war; und das ca.600v.Chr. Später trifft man noch auf mehrere solcher absurden Beschreibungen über Bearbeitungen von verschiedenen Metallen, die unmöglich waren zu der genannten Zeit.(z.B.Jarom Vers 8).

In Bezug auf Metallen finden wir in 2.Nephi 5:15.16 einen Widerspruch in nur diesen zwei Versen: 15„Und ich lehrte meinem Volk, Gebäude zu errichten und allerart Holz zu bearbeiten, ebenso Eisen und Kupfer und Messing und Stahl und Gold und Silber und kostbares Erz, die alle überreich vorhanden waren. 16 Und ich, Nephi, baute einen Tempel; und ich errichtete ihn ganz nach dem Muster des Tempels Salomos, außer daß er nicht aus so vielen Kostbarkeiten erbaut war; denn diese waren in dem Land nicht zu finden, und darum konnte er nicht so ausgeführt werden wieder Tempel Salomos...“
Weiterhin beschreibt er hier den Tempelbau in einem Zeitraum von max. 18 Jahren (zw 588 & 570 v. Chr) mit ca. 100 bis max. 130 Bauleuten. Der Tempel in Jerusalem wurde in sieben einhalb Jahren erbaut, nur mit dem Unterschied daß daran insgesamt 217.600 Menschen  arbeiteten. (1.Chro 22:15,16; 28: 21; 23:3,4; 1.Kö 5:27-30)

Wenn wir davon ausgehen das GOTT alles weiß, brauchen wir nicht drüber nachzudenken: „was wäre wenn“, weil das ja völlig irrelevant ist; aber genau diesen Gedanken finden wir in 2.Nephi 2:22-23: „was wäre wenn Adam nicht vom Baum gegessen hätte...“ Genau an dieser Stelle finden wir einen der total verdrehten Gedanken dieser Irrlehre (Vers 23): Inhaltlich wird hier beschrieben, „kennst du kein Elend  –  kennst du keine Freude; kennst du keine Sünde kannst du nichts Gutes tun!“ Dieser völlig paradoxe Gedanke ist ein wichtiger Bestandteil dieser Lehre. In Vers 25 deutlicher: „Adam fiel, damit Menschen sein können, und Menschen sind, damit sie Freude haben können.“ Natürlich wußten sie was gut war, sogar in der absolut perfekten Form: 1.Mose 1:31 „GOTT sah alles an was ER gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut!“ Was interessant bei diesen Versen ist, daß später in 3.Nephi 28:9+10 dem ganzen Inhalt widersprochen wird: „...ihr werdet keinen Kummer haben,...und aus diesem Grunde werdet ihr eine Fülle der Freude haben.“
Eine ähnliche Sache sehen wir in Mosia 16:6 : „Und wenn Christus nicht in die Welt gekommen wäre – um von Künftigen so zu sprechen, als sei es schon gekommen,  -  dann hätte es keine Erlösung geben können.“ Welch ein absurder Gedanke. Als GOTTES Sohn Mensch geworden ist, hat ER vom Himmelreich gesprochen, aber erst als ER dann am Kreuz für unsere Vergehen starb, erst ab diesem Zeitpunkt konnten wir Erlösung haben, und nur durch SEINEN Tod am Kreuz.

In Alma 39 finden wir noch etwas sehr interessantes, was diese Lehre so absurd macht. In den Versen 17-19 sehen wir, daß das Erlösungswerk rückwirkend sein soll. Und das steht im absoluten Widerspruch zur Bibel in der nur in Hebräer 11 von Menschen gesprochen wird die vor der Kreuzigung JESU gelebt haben und trotzdem errettet sind . und das nur aus einem einzigem Grund : Glaube allein.

Was in diesen Versen auch noch angesprochen wird, ist der Glaube, Sex sei Sünde und nicht von Gott gewollt. Vers 23: „Und sie hätten keine Kinder gehabt; darum wären sie in dem Zustand der Unschuld verblieben.“ Wir sehen aber schon am Anfang der Bibel wie Sex von Gott sogar bestimmt wird: 1.Mose 1:28 „Seid fruchtbar und mehrt euch...“ oder 1.Mose 2:24 „...und sie werden ein Fleisch sein.“

In Jakob 2 wird es verboten „wegen des Übeltuns“ mehrere Frauen zu haben. Was die Frage aufwirft warum Joseph Smith jun., der dieses alles ja übersetzt haben soll, mehrere Frauen hatte. Mit welchem Recht darf ein Führer sich über solche Gebote hinwegsetzten, wo er ja eigentlich als Vorbild agieren sollte? Oder warum sollte Gott gerade bei ein wohl so „heiligen“ Person eine Ausnahme machen?

In 2.Nephi 2:26 sehen wir einen weiteren Grundgedanken dieser Irrlehre: „Weil sie vom Fall erlöst sind, so sind sie für immer frei geworden, denn sie können Gut von Böse unterscheiden; sie bestimmen ihr handeln selbst, und es wird nicht über sie bestimmt – außer durch die Strafe des Gesetzes am großem letzten Tag,...“ Wenn wir Menschen selbst bestimmen, bricht doch alles zusammen. Das Chaos, wie Kriege, Hungersnöte, ist doch alles wegen unserer eigenen menschlichen Entscheidungskraft gekommen, weil wir böse sind von Kindesbeinen an (1.Mose 8:21).
Diese angesprochene „Strafe des Gesetzes am letzten großem Tag“, wo man nach seinen Taten gerichtet wird, gilt nur für Ungläubigen die nach ihren Taten gerichtet werden wollen (Offenbarung 20:10-15).

Weiter sehen wir in Vers 29 von 2.Nephi 2, daß nach dieser Lehre Satan ein Reich hat wo er regiert oder regieren wird. Wenn wir die Bibel in dieser Sache befragen kommen wir auf ein anderes Ergebnis. In Jesaja 14:12-20 wird der Fall Satans beschrieben und in Offenbarung 20:10 sein Ende mit all seinen Propheten, die in diesen Versen nicht gerade wie Herrscher über irgend ein Reich beschrieben werden: „...und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“

Was auffällt ist, daß gerne Jesaja zitiert wird und als eigene Prophetie, die einfach mit der Bibel übereinstimmt, hingestellt wird. Wenn mal so ein bißchen eigene Prophetie gemacht wird, (2.Nephi 26-32) dann hört sich das an wie mißverstandene Offenbarung. Hier zu sollte man sich vielleicht etwas genauer mit den Kapiteln auseinandersetzen.

Ein Vers den Mormonen oft benutzen wenn sie mit einem bibeltreuen Christen sprechen ist 2.Nephi 29:10, „Weil ihr die Bibel habt, braucht ihr nicht meinen, sie enthalte alle meine Worte; ihr braucht auch nicht zu meinen, ich hätte nicht noch mehr schreiben lassen.“ Das einfachste ist in einem solchen Fall den Gegenüber darauf hinzuweisen, daß wenn wirklich GOTT die Bibel und das Buch Mormon hat schreiben lassen, ER sich wohl kaum so grundlegend widersprechen würde wie es eindeutig der Fall ist.
Immer wieder werden Querverweise auf Verse der Bibel gemacht die manchmal total aus dem Zusammenhang gerissen sind; z.B. 2.Nephi 29:14 und es wird auf Johannes 11:52 verwiesen. Der Text der Bibel geht hier auf den Tod und die Errettung Jesu am Kreuz was nicht nur für die Juden sondern auch für alle anderen Völker geschehen ist. Im Buch Mormon wird über die Zusammenführung Israels geschrieben. Es ist sehr oft, daß angegebene Querverweise zur Bibel, da dann total aus dem Zusammenhang genommen wurden.

Interessant ist auch, daß immer wieder der Name JESUS benutzt wird (z.B:2.Nephi 33:4) obwohl es noch ca. 550v.Chr. sein soll. Der Name JESUS war damals noch gar nicht bekannt war – jedenfalls nicht in Verbindung mit dem Messias. Der Name Jesus war eigentlich ein ganz normaler Rufname zu der angegebenen Zeit und wurde auf keinen Fall mit dem Erretter in Verbindung gebracht.
Man hat sehr häufig das Gefühl, daß die Zeiten ziemlich durcheinander geworfen werden. Wie z.B. auf Seite 102/103 wird unten die Zeit zw. 559 u. 545 vor Christus angegeben, und oben(2.Nephi 33:6-12) wird von Christus geschrieben als sei er schon dagewesen und hätte das Erlösungswerk schon abgeschlossen. Mit der Zeit bekommt man den Eindruck, daß entweder diese Menschen die das Buch Mormon geschrieben haben das Neue Testament 500v.Chr. hatten oder das ganze Buch nach der Fertigstellung der Bibel geschrieben wurde. (Jakob 5)

Ein weiterer grundsätzlicher Unterschied zur Bibel findet man sehr deutlich im direktem Vergleich: Mosia 13:28 „Die Errettung kommt nicht  durch das Gesetz allein;...“  Errettung auch durch das Gesetzt. Dazu sagt die Bibel sehr deutlich: „Gnade allein! (z.B: Römer 5:15-16) und kein Gesetz für die Errettung“. Man könnte da mit Sicherheit noch mehr Verse der Bibel anführen, aber die kannst Du ja selber raussuchen wo es um Gnade allein geht, davon gibt es genug!

Ein weiterer Fehler der unweigerlich auffällt findet man beim Beginn des 3.Nephi, hier findet man eine Auflistung der Nachkommen  von Lehi, (der 600v.Chr. aus Israel geflohen sein soll) es werden sieben Generationen aufgeführt die über einen Zeitraum nur von 600 Jahren sich fortgepflanzt haben sollen. Wenn wir davon ausgehen, daß ein Mann seinen Sohn mit 40 zeugt, kommen wir genau auf 240 Jahre und es ist einfach unmöglich sieben Generationen über 600Jahre zu spannen.
Solche und ähnliche Zeitwidersprüche finden wir ziemlich oft in diesem Buch was von sich behauptet ein authentischer Bericht zu sein, aber man noch keinerlei geologische Beweise irgendeiner geologischen Aussage dieses Buches gefunden hat! In 3.Nephi 8wird von der Kreuzigung Jesu gesprochen die im „34.Jahr 1.Monat 4.Tag“ stattgefunden haben soll. Es ist aber bewiesen, und nicht nur durch die Bibel (z.B. andere glaubhafte hebr./lat./griech. Schriften aus jener Zeit), daß JESUS eindeutig 33 Jahre alt war als er gekreuzigt wurde. Da der Julinaische kalender wie wir ihn heute haben vier Jahre neben der eigentlichen Gebuhrt Jesu liegt, passt das Jahr 34 nicht so ganz.
Einen sehr gravierenden geologischen Fehler finden wir in 1.Nephi 2:4-8. Hier wird beschrieben wie Lehi mit seiner Familie von Jerusalem in die Wildnis zog (ans Rote Meer) und diese Strecke in drei Tagen zurücklegte. Das Problem was hier entsteht ist, daß es sich um eine Strecke von ca. 250 KM handelt, die unmöglich alleine mit Packeseln, geschweige den mit einer Familie zurück zu legen ist.

Etwas erschreckendes steht in 3.Nephi 28. Da geht es darum das Jesus den Jüngern ihre Herzenswünsche erfüllt. Unsere Herzenswünsche sind immer böse weil unser Fleisch böse ist. Paulus beschreibt in Römer 7 den Kampf mit seinem bösen Fleisch. Jesu würde uns nie etwas geben was wir uns aus uns selber wünschen (Herzenswunsch).
 
Falls Du Interesse an noch mehr Informationen hast: http://www.mormonen.de/

Ich hoffe, daß Du mit diesem Schreiben sehr vorsichtig und wie gesagt in Liebe umgehst. Du kannst nur Menschen zum HERRN hinführen, für das bekehren ist der HEILIGE GEIST zuständig.
Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Liebe aber ist das größte. 1Korinther 13:13

                                                                                                                                                      Christian Kleinloh

(Alle Auszüge aus dem Buch Mormon sind aus der Heiligen letzten Tage Ausgabe entnommen.)